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Tagfahrlicht verringert das Unfallrisiko deutlich!
Mit der Einführung des Tagfahrlichtes in Skandinavien in den 70-er Jahren wurde erkannt, dass Abblendlicht bei Autos am Tage die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr senkt und Leben retten hilft. Dort ging die Zahl der Mehrfachun- fälle (zwei oder mehr beteiligte Fahrzeuge) im Begegnungsverkehr nach dieser Entscheidung deutlich zurück. Europaweite Feldversuche haben jetzt zweifelsfrei ergeben, dass 50% aller Unfälle und 80% aller Zusammenstöße im Kreuzungs- bereich tagsüber geschehen, weil die Verkehrsteilnehmer einander zu spät oder überhaupt nicht gesehen haben.
Sehen Sie hier den Unterschied zwischen ein- und ausgeschaltetem Licht am Tag

Die Vorteile von Tagfahrlicht liegen auf der Hand:
Deutliche Verringerung des Unfallrisikos durch eine bessere Erkennbarkeit (besonders bei entgegenkommenden Fahrzeugen und beim Abbiegen)
Frühere und bessere Wahrnehmbarkeit des eigenen Fahrzeugs durch andere Verkehrsteilnehmer, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen (tief stehende Sonne, blendendes Licht) und im Wechselspiel von Licht und Schatten ("Tunneleffekt" bei Waldstücken und Alleen)
Bessere Sichtbarkeit in monotoner Landschaft durch Erhöhung des Kontrastes
Bessere Abschätzung der Entfernung entgegenkommender Fahrzeuge
Klare Erkennbarkeit der Fahrzeugbewegung
Optische Abgrenzung fahrender Autos vom parkenden Verkehr
Warum sollte ich auch amTagmit Abblendlicht fahren?
Wer am Tage mitLicht fährt, steigert seine eigene Sicherheit und verringert das Unfallrisiko deutlich. Bei 50% aller Unfälle, bei Zusammenstößen an Kreuzungen sogar zu 80%, äußern die Beteiligten, sie hätten das andere Fahrzeug nicht oder zu spät gesehen. Wer sich durch Tagfahrlicht sichert, wird eindeutig besser gesehen. Eine Studie des SWOV (Institute for Road Safety Research, NL) besagt: Tagfahrlicht führt zu bis zu 25% weniger schweren Mehrfach-Unfällen mit Todesfolge, die Zusammenstöße im Begegnungsverkehr sinken sogar um bis zu 35%.
Verursacht Fahrenmit Abblendlicht am Tage zusätzliche Kosten?
In der Tat erhöhen sich die Kosten geringfügig. Zum einen durch erhöhten Kraftstoffverbrauch (ca. 1-2% oder 0,1-0,2 l Kraftstoff pro 100 km). Zum anderen durch vermehrte Lampennutzung und dadurch höheren Lampenwechselrhythmus. Dennoch gibt es etwas zu bedenken: Der Mehrverbrauch ist spielend auszugleichen, indem man beim Gasgeben hin und wieder etwas Zurückhaltung übt.
Und der häufigere Lampenwechsel? OSRAM bietet für Tagfahrlicht eine besondere Lampenserie LIGHT@DAY an, die mit einer erhöhten Lebensdauer die gewohnten Wechselintervalle der Lichtquellen gewährleistet.
Und der Mehrpreis für eine LIGHT@DAY? Selbst ein geringfügiger Unfall kommt schnell teurer als 50 oder 100 Autolampen. Fazit: LIGHT@DAY Lampen, eine Investition, die sich immer lohnt.
Führt der breite Einsatz von Tagfahrlicht zu einem erhöhten Sicherheits-Risiko für Motorradfahrer?
Lichteinsatz bei Tage war bislang auf Motorradfahrer beschränkt, um ihnen auf diese Weise einen erhöhten Schutz durch bessere Sichtbarkeit angedeihen zu lassen. Besorgte Stimmen wurden deshalb laut, ob ein Tagfahrlichteinsatz in Breite nicht eine Verschlechterung der bisherigen Situation mit sich bringen würde. Eine solche Annahme setzt voraus, dass eine Verwendung von Tagfahrlicht bei PKW und LKW die Wahrnehmung der motorisierten Zweiräder herabsetzt, und dadurch die frühere Erkennbarkeit dieser Verkehrsteilnehmer leiden würde.
Umfassende Untersuchungen, z.B. in Niedersachsen, haben gezeigt, dass ein Tagfahrlichteinsatz in Breite allen Verkehrsteilnehmern zusätzliche Sicherheit bietet. Tatsache ist, dass jegliches Verkehrsfahrzeug mitLicht prinzipiell vom menschlichen Auge schneller erfasst wird als eines ohne. D.h. alle Zweiradfahrer sehen nun andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls früher, ein Vorteil, der eine Vielzahl von Motorrad-Unfällen vermeiden hilft.
Entscheidend ist: Jeder wird besser wahrgenommen, keiner wird schlechter gesehen als vorher. Und: gerade die schwachen Teilnehmer (Fußgänger und Zweiradfahrer) sehen Gefahren (Autos) schneller.
Reicht es nicht auch einfach aus - um tagsüber besser gesehen zu werden - statt mit eingeschaltetem Abblendlicht nur mit eingeschaltetem Standlicht zu fahren?
Ganz klar nein! Weil es erstens in Deutschland und anderen Ländern verboten ist. Zweitens geht es hier um einen wichtigen Sicherheitsaspekt für alle Autofahrer mit dem Ziel, möglichst schnell von anderen Verkehrsteilnehmern am Tage und bei Umgebungslicht erkannt zu werden. Die Standlichtfunktion dient laut Norm dazu, bei Nacht ein parkendes Auto für den Verkehr erkennbar zu machen. Eine spezielle Tagfahrlichtbeleuchtung ist lichttechnisch weit anspruchsvoller und leistungsstärker definiert, um die Sichtbarkeit bei Umgebungslicht zu garantieren. Um diese Funktion zu imitieren, reicht eine Standlichtbeleuchtung bei weitem nicht aus, hierfür eignet sich nur das Abblendlicht. Zudem ist das Fahrenmit Standlicht in wichtigen europäischen Ländern untersagt: Deutschland, Italien, Norwegen!
Übrigens: Das Fahrenmit angeschalteten Nebelscheinwerfern untertags ohne real vorhandene Sichtbehinderungen ist in der EU nahezu überall verboten!
Wie gehen andere EU-Länder mit dem Thema Tagfahrlicht um?
Die europäische Kommission forciert generell eine einheitliche Tagfahrlicht-lösung für die gesamte EU. Derzeit läuft eine von der EU initiierte europaweite Untersuchung zum Thema 'Tagfahrlicht', deren Ergebnisse in 2004 erwartet werden. Bis dahin obliegt die Handhabung des Themas 'Tagfahrlicht' den einzelnen Ländern. Folgende Übersicht gibt Aufschluss über den derzeitigen Stand (Oktober 2002 ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit):
Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Estland, Lettland, Ungarn, Slowenien, Italien Hier muß das ganze Jahr hindurch mit Abblend-Licht gefahren werden. (Italien nur auf Autobahnen und Schnellstraßen!)
Litauen, Polen, Tschechien Hier muß im Winterhalbjahr mit Abblend-Licht gefahren werden.
Schweiz, Türkei Hier wird Abblend-Licht am Tage amtlich empfohlen. Eine Übernahme ins Gesetz ist wahrscheinlich.
Deutschland, Frankreich, Österreich und Rumänien Hier kann der Fahrer selbst entscheiden, ob er mit oder ohne Abblend-Licht fahren will.
Griechenland, Portugal Hier wird innerhalb der Städte das Fahren mit Fahrlicht am Tag durch die StVO verboten.
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